Glauben, ohne Gott zu spüren


Ich denke jeder kennt das Gefühl, dass man betet und betet und man Gott einfach nicht spürt. Irgendwie scheint man keine Antwort zu bekommen. Man kann Gott auf verschiedene Weise spüren, z.B.: beim Lobpreis, beim Bibel lesen, beim Beten etc. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, in denen uns Gott sich offenbart und zu uns spricht.


Aber manchmal, da hören wir seine Stimme einfach nicht. Und wir machen dann häufig Gott für all unsere Probleme verantwortlich. Wenn etwas schief läuft, dann ist der einfachste Weg, es Gott in die Schuhe zu schieben und ihm einen Vorwurf zu machen. „Hättest du mir geantwortet und mein Gebet nicht ignoriert, dann wäre das sicherlich nicht passiert.“ Oder „Ich dachte, man kann sich auf dich verlassen.“


Ich denke, jeder von uns hatte schon mal solche Gedanken. Gedanken, die totale Rebellion gegen Gott widerspiegeln und die total sündiges Verhalten aufweisen.


Manchmal spüren wir Gott nicht, weil wir ihn nicht spüren wollen. Schön, dass du die Bibel liest, aber versuchst du auch nach ihr zu leben? Schön, dass du betest, aber versuchst du Gottes Stimme zuzuhören?


Wisst ihr, oft denken wir, wir würden alles tun, dabei machen wir eigentlich nichts. Es reicht nicht nur, Gottes Wort einmal in der Woche zu lesen und dann von ihm eine Antwort zu erwarten. Es geht nicht, nur 5 min vor dem schlafen gehen, Gott für den Tag zu danken und um Segen für den nächsten Tag zu bitten.


Wenn du eine lebendige Beziehung zu deinem Schöpfer haben willst, dann musst du etwas dafür geben. Von nichts, kommt nichts. Sobald du anfängst, in deine Beziehung zu Gott mehr als nur 5 min am Tag zu investieren, wirst du ihn spüren. Aber du brauchst erst einmal eine lebendige Beziehung zu deinem Schöpfer.


Du musst dich als sein Geschöpf ansehen und ihn als deinen Schöpfer. Du musst dir deiner Abhängigkeit von Gott bewusst werden. Du musst ihn in deinem Herzen wohnen lassen.

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