Wer bist du, wenn niemand hinsieht?



Wir befinden uns in einer Zeit, die voll davon geprägt ist, jemand zu sein, nur nicht man selbst. Menschen ziehen sich Masken auf, um sich zu verstecken. Kaum jemand zeigt noch sein wahres Gesicht. Wir gehen in die Gemeinde und zeigen uns von unserer besten Seite, doch was steckt wirklich dahinter?

Wer bist du, wenn niemand hinsieht?

Eine Frage, mit der wir uns alle befassen sollten. Durch den Trubel und dem Druck, der in unserer heutigen Gesellschaft auf uns liegt, fangen wir schon fast selber an, zu glauben, dass wir die Rolle wirklich sind, die wie vorgeben zu sein.

Momentan befinden wir uns in einer schwierigen Zeit. Einer Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen. Die Gemeinden sind zu. Es gibt keine Hauskreise, keine Jugend und auch keine Gottesdienste. Viele von uns, erleben so etwas sicherlich zum ersten Mal.

Wir sitzen Zuhause. Wir sind an dem Ort, wo die Maske fällt. Der Ort, wo wir ehrlicher sind, wo sonst nirgendwo. Wir haben unfassbar viel Zeit, aber wie nutzen wir sie? Ehren wir Gott, mit dem was wir Zuhause anstellen? „Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“ (1.Korinther 10:31)

Da wir uns in einer sehr modernen Zeit befinden, die uns viele Möglichkeiten über das Internet bietet, gibt es in einigen Gemeinden beispielsweise Livestreams, die uns so ermöglichen weiterhin im Wort zu bleiben. Hauskreise, Jugend, Frauenkreise, Männerkreise etc., laufen auch über das Internet in vielen Gemeinden. Sind wir Teil davon? Nutzen wir die Möglichkeiten, die uns durch das Internet gegeben werden, sinnvoll?

Wir sind für unseren geistlichen Wachstum selbst verantwortlich. Bei Gott, gibt es keine Ausreden. Wenn er uns etwas verspricht, so hält er es auch. Warum halten wir unser Versprechen ihm gegenüber nicht, wenn wir beten, wir wollen ihm ähnlicher werden oder mehr Zeit im Wort verbringen? Warum nutzen wir dann nicht die Möglichkeiten, die uns vorliegen?

Nur weil die Menschen um uns herum, uns nicht sehen, heißt das nicht, dass Gott es auch nicht tut. Er sieht dich. Er kennt dich. Er weiß alles über dich. „Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt […].“ (Jeremia 1:5)

Gott ist derjenige, vor dem wir uns fürchten sollten. Wir brauchen mehr Gottesfurcht und weniger Menschenfurcht.

Also frage ich dich nochmal, wer bist du, wenn du alleine bist?

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